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Keine Angst vor Quecksilber in Fischen

Obwohl Fisch in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen als gesund eingestuft wird, gibt es aufgrund von Quecksilberbelastungen häufig Vorbehalte gegen einen erhöhten Fischkonsum. Doch gibt es Daten, die diesen Zusammenhang wirklich bestätigen?

In einer aktuellen amerikanischen Studie wurde dieser Zusammenhang bei über 17.000 Personen siebeneinhalb Jahre lang untersucht. In diesem Zeitraum sind von diesen Studienteilnehmern über 1000 Patienten verstorben. Zu Beginn wurden der Fischkonsum und der Quecksilbergehalt im Blut bestimmt. Wenn die Sterberate im Zusammenhang mit dem Fischkonsum analysiert wurde, zeigte sich der bekannte Effekt: Je mehr Fisch gegessen wurde, desto niedriger war das Sterberisiko. Auch die Sterblichkeit bei Herzkreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sank mit vermehrtem Fischkonsum. Bei der Analyse des Quecksilbergehalts im Blut ergab sich zwar ebenfalls ein Zusammenhang mit erhöhtem Fischkonsum. Jedoch waren erhöhte Quecksilberspiegel im Blut nicht mit einer erhöhten Sterberate verbunden, auch nicht mit Herzkreislauf-Erkrankungen. Der Quecksilbergehalt im Blut zeigte sehr stabile Werte und im Vergleich zu den Jahren 2003 bis 2006 sanken die Werte 2015/16 tendenziell ab.

Diese Ergebnisse zeigen, dass Fisch gesund ist und sind von besonderem Interesse, da Studien der vergangenen Jahre keine entsprechenden Effekte für Fischölkapseln zeigen konnten. Auch die Angst vor Quecksilber im Fisch ist unbegründet.   .

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