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Nicht nur Hände-, sondern auch Schlafhygiene

Das Thema Hygiene spielt in den letzten Tagen eine immer stärkere Rolle. Um sich nicht durch das Corona-Virus anzustecken, haben sich viele mit Desinfektionsmitteln eingedeckt. Der Begriff Hygiene umfasst in der Medizin aber Maßnahmen in ganz unterschiedlichen Bereichen, um den Gesundheitsstand zu erhalten oder zu verbessern, aber auch zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten. Eine der Haupttodesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, gibt es dagegen auch Hygienemaßnahmen?

Eine ganz aktuelle Studie hat den Einfluss des Schlafverhaltens auf diese Erkrankungen untersucht. Dabei wurde nicht die Dauer, sondern die Variation der Schlafdauer und des Zubettgehens untersucht. Bei den fast 2.000 Teilnehmern dieser Studie wurde über sieben Tage das Schlafverhalten bestimmt. In den Analysen wurde nun die Erkrankungshäufigkeit bei einer Variation der Schlafdauer um mehr als zwei Stunden im Vergleich zu einer Stunde untersucht. Im Verlauf von fünf Jahren erlitten die mit der starken Variation der Schlafdauer doppelt so häufig ein Herz-Kreislauf-Ereignis, wie die konstant Schlafenden. Auch die Zeit des Zubettgehens hatte einen Einfluss, je stärker die sich änderte umso höher das Erkrankungsrisiko.

Diese Daten zeigen, dass nicht nur Hände, sondern auch der Schlaf Hygiene benötigt!

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Huang T, Mariani S, Redline S. Sleep Irregularity and Risk of Cardiovascular Events: The Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis. J Am Coll Cardiol. 2020;75(9):991–999. doi:10.1016/j.jacc.2019.12.054

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