Das neue Jahr hat begonnen und viele nehmen sich Dinge vor, die sie in 2026 nicht mehr machen wollen. So steht der Verzicht von Alkohol speziell im ersten Monat – dem sogenannten Dry January – oder der Rauchstopp ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze. Wenn es um die Gesundheit geht, gibt es eine Vielzahl an Verhaltensweisen, die man im kommenden Jahr vielleicht auch überdenken sollte. So z.B. die Sonnenbank! Doch was haben Solarien mit Gesundheit zu tun?
In einer kürzlich veröffentlichten Studie haben US-amerikanische Wissenschaftler den Zusammenhang von Nutzung von Sonnenbänken und der Entwicklung von Hauttumoren untersucht. Dazu nutzen sie die Daten von über 321.000 Personen, die in dermatologischen Zentren untersucht worden waren. Von diesen gaben knapp 7.500 Personen an, regelmäßig bei der Bräunung der Haut durch den Besuch von Solarien nachzuhelfen. Die Sonnenbanknutzer hatten eine fast 3-fach höhere Rate an Melanomen, dem sogenannten schwarzen Hautkrebs. Das auffällige aber war, dass diese Tumoren an Regionen auftraten, die normalerweise weniger natürliche Sonneneinstrahlung aufweisen und daher eigentlich vor Hauttumoren geschützt sind. In weiteren Untersuchungen wurden von 11 Personen mit einer sehr häufigen Nutzung von Solarien, im Vergleich zu Kontrollen von solchen Stellen, besonders am unteren Rücken, Hautproben entnommen und molekulare Untersuchungen durchgeführt. Im Vergleich zu den Personen ohne Sonnenbanknutzung wiesen die „künstlichen Sonnenanbeter“ viele Zellen mit Mutationen auf, die Vorstufen für die Entwicklung von Hauttumoren sind.
Diese Ergebnisse unterstreichen, dass für 2026 ein guter Vorsatz sein kann: Meiden Sie Sonnenbänke!
Gerami P, Tandukar B, Deivendran D, Olivares S, Chen L, Tang J, Tan T, Sharma H, Bandari AK, Cruz-Pacheco N, Chang D, Marty AL, Olshen A, Murad NF, Song J, Lee J, Yeh I, Shain AH. Molecular effects of indoor tanning. Sci Adv. 2025 Dec 12;11(50):eady4878. doi: 10.1126/sciadv.ady4878. Epub 2025 Dec 12. PMID: 41385634; PMCID: PMC12700204..


