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Kiffen – eine ABM für Kinderwunschzentren

Die Legalisierung von Cannabis durch die gescheiterte rot-grüne Regierungskoalition wurde damit begründet, dass Kiffen – zumindest bei Erwachsenen – zu keiner wesentlichen gesundheitlichen Gefährdung führt. Aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass dies wahrscheinlich nicht stimmt. So gibt es Hinweise, dass Kiffen das Risiko u.a. für Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. Doch gibt es weitere Hinweise für eine ungünstige Wirkung von Cannabis?

In einer aktuellen Studie wurde der Zusammenhang von Cannabiskonsum und Unfruchtbarkeit untersucht. Viele Paare wünschen sich Kinder, doch auf dem natürlichen Weg klappt es nicht, so dass sogenannte Kinderwunschzentren aufgesucht werden. In wissenschaftlichen Studien bei Frauen konnte bereits zuvor nachgewiesen werden, dass Moleküle von Cannabis in den Eierstöcken nachgewiesen werden können. Auch scheint sich Cannabis ungünstig auf die Spermien auszuwirken. In einer ganz aktuellen Studie wurden die Auswirkungen von Cannabis auf die Eizellen untersucht. Dabei konnte gezeigt werden, dass Cannabismoleküle konzentrationsabhängig die Eizellreifung beeinflussen. Je höher die Konzentration war, umso geringer war die Wahrscheinlichkeit, dass sich reife Eizellen entwickelten. Zusätzlich konnten in Zellkulturen eine durch Cannabismoleküle veränderte Aktivierung von Genen nachgewiesen werden.

Zusammenfassend vermuten die Wissenschaftler, dass sich ein Cannabiskonsum ungünstig auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Insofern ist die Legalisierung von Kiffen eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) für Kinderwunschzentren.


Duval C, Wyse BA, Fuchs Weizman N, Kuznyetsova I, Madjunkova S, Librach CL. Cannabis impacts female fertility as evidenced by an in vitro investigation and a case-control study. Nat Commun. 2025 Sep 9;16(1):8185. doi: 10.1038/s41467-025-63011-2. PMID: 40925892; PMCID: PMC12420802.

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